Wichtige Begriffe zum Internet

ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line, zur Übertragung großer Datenmengen über herkömmliche Kupfer-Telefonleitungen. 60 Mal schneller als das digitale ISDN.

Browser: Navigationsprogramm zur Nutzung des World Wide Web. Sehr bekannt sind der "Navigator" von Netscape und der "Internet Explorer" von Microsoft. Es gibt auch Nur-Text-Browser wie Lynx und spezielle Navigationsprogramme für Blinde.

Bluetooth: Technologie zur Übertragung von Daten zwischen Laptops, Druckern, Mobiltelefonen, Palmtops oder anderen Peripheriegeräten im Nahbereich per Funk.

CGI: Common Gateway Interface. Eine Schnittstelle zwischen Web-Servern und Scripts oder Programmen, die z. B. Berechnungen ermöglichen oder Formulare auswerten oder weiterleiten. CGI-Programme befinden sich meist in einem speziellen Verzeichnis des HTTP-Servers, das von außen nicht eingesehen werden kann.

Counter: englisch für „Zähler“. Auf Websites werden Counter eingerichtet, um dem Besucher mitzuteilen, wie häufig die Seite aufgerufen wurde.

Domain: Internet-Adresse. Wörtlich genommen die Bezeichnung eines Netzes (einer „Domäne").

Datenbank: Ein elektronisches Archiv, in dem der Nutzer nach Informationen suchen kann. Das fängt bei der Telefon-CD an und reicht über Buchläden (wie www.buecher.de) und Zeitungsarchive (wie www.genios.de) über Lexika, bis hin zu Ämtern (Bundesamt für Statistik unter www.statistik-bund.de) und Instituten, die unter anderem wissenschaftliche Arbeiten im Internet zugänglich machen.

Digitale Signatur: Kennzeichnung von Dokumenten im Internet, die deren Echtheit garantieren und den Urheber identifizieren sollen.

Datenautobahn: Synonym für das Internet, weil es den freien Verkehr von elektronischen Daten ermöglicht.

DVD: Digital Versatile Disc, bietet mit 4,7 Gigabyte wesentlich mehr Speicher- kapazität als eine herkömmliche CD-ROM. So lassen sich etwa ganze Spielfilme auf einer Scheibe speichern.

E-Commerce: Über Internet abgewickelte Geschäfte (Warenverkehr, Bankgeschäfte sowie die Kommunikation) mit oder unter Betrieben.

Email: Elektronische Post, die in einem Datennetz verschickt wird. Übermittelt werden können alle Dateiformate, also nicht nur Text, sondern als Attachment (Anhängsel) auch Fotos, Grafiken, Programme, Töne und schlimmstenfalls Viren.

Extranet: Teil eines Intranets, auf das externe Teilnehmer (Zulieferunternehmen, Händler, Kunden usw.) Zugriff über eine direkte (Wähl-)Verbindung, also nicht via Internet, haben.

Emoticon: Durch Interpunktionszeichen dargestellte Symbole, z. B. :-) für „Freude", :-( für „Trauer", ;-) für „Scherz", :-x für „Kuss".

FTP: File Transfer Protocol, zum Kopieren von Dateien in einem TCP/IP-Netzwerk.

Firewall: Aus Hard- und/oder Software aufgebaute elektronische Schutzmauer zur Abwehr ungewollter Eingriffe in ein Computernetzwerk.

Gateway: Übergabe-/Knotenpunkt zwischen verschiedenen Netzwerken. Wichtigster Gateway in Deutschland ist der DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) in Frankfurt/Main, über den 85 Prozent des innerdeutschen Internet- Verkehrs abgewickelt werden.

HTML: Hypertext Markup Language, die Seitenbeschreibungs-/Programmiersprache des Web im Internet. Spezielle Befehle liefern Hypertext-Verbindungen ("Links"), mit deren Hilfe der Nutzer zu anderen Elementen des selben Dokuments oder zu anderen Dokumenten im Internet springen kann.

Host/(Web-)Server: Anbietercomputer, der in einem Netzwerk (etwa im Internet) Rechen- und Speicherkapazität zur Verfügung stellt. Vom Begriff "Host" leiten sich die Bezeichnungen Hosting und Hostinganbieter ab. Für den "Endnutzer" ist es schwer, einen eigenen Computer im Netzwerk bereitzustellen. Hier haben sich Anbieter darauf spezialisiert bestimmte Hostingpakete anzubieten, wenn jemand eine Webseite erstellen möchte. In diesen Paketen sind meist Arbeitsspeicher, Transfervolumen und technische Spezifikationen (wie z. B. die Anzahl der verfügbaren MySQL-Datenbanken) enthalten. Einfache Pakete gibt es schon ab ca. 5 Euro pro Monat.

Internet: Weltweit größter Zusammenschluss verschiedener Computernetzwerke. Kommunikations- grundlage ist das Transport-Protokoll TCP/IP ("Transmission Control Protocol over Internet Protocol"). Auf dieser gemeinsamen Infrastruktur setzen verschiedene Netzdienste auf: HTTP ("Hypertext Transfer Protocol") als Grundlage des World Wide Web, Email, FTP, Telnet zum Fernsteuern von Computern, NNTP ("Network News Transfer Protocol") zur Nutzung der News-Gruppen und IRC ("Internet Relay Chat") für Live-Unterhaltungen am Bildschirm.

Intranet: Ein geschlossenes (Firmen-, Behörden- o. ä.) Netzwerk, ggf. mit Übergängen ("Gateways") ins Internet.

Internet-Adresse: Weil sich Menschen besser Namen als Zahlenkolonnen merken können, gibt es neben dem System der IP-Nummern das System der Computernamen. Beide (IP-Nummern und Internet-Adressen) bezeichnet man als URL ("Uniform Resource Locator"). Das Prinzip: Der Mensch verwendet den Computernamen ("www.mkldesign.de"), der Computer setzt diesen in die IP- Nummer um ("212.87.34.24") und stellt die Verbindung mit dem gewünschten Rechner her.

IP-Adresse: Jeder Computer erhält für die Dauer seiner Verbindung mit dem Internet eine eindeutige Adresse. Diese besteht aus vier Bytes, z. B. "212.87.34.24".

Java: Programmiersprache für plattform-(=betriebssystem-)unabhängige Anwendungen. HTML-Dokumente können durch Java mit zusätzlichen Funktionen wie interaktiven Animationen oder 3-D-Modellen ausgestattet werden.

Kryptografie: Im Gegensatz zur digitalen Signatur wird bei der Kryptographie ein Text verschlüsselt übermittelt, damit er von Unbefugten nicht gelesen werden kann.
< br> Katalog: Im Gegensatz zur Suchmaschine von einer Redaktion zusammen- gestellte und gepflegte Adressensammlung. Zur systematischen Suche besser geeignet als Suchmaschinen. Bekannte Kataloge: Yahoo, Web.de, Sharelook.

Link: Verknüpfung einer Internet-Seite mit einer anderen. Das kann innerhalb der selben Website geschehen oder irgend wohin im Web.

Linux: Nichtkommerzielles Computer-Betriebssystem, dessen offener Quellcode von Programmierern rund um die Welt kontinuierlich weiter entwickelt wird. Besonders verbreitet ist Linux als Betriebssystem für Internet-Server.

MPEG: Verfahren zur Datenkomprimierung für große Audio- und Videodateien.

Online-Shop: ist ein virtuelles Einkaufszentrum. Durch einfaches Anklicken der gewünschten Waren werden diese im virtuellen Einkaufskorb abgelegt. Um den Einkauf zu tätigen, genügt es, den Warenkorb abzusenden.

(Internet-) Portal: Als persönliche Startseite gedachte Website, die alle für den Surfer relevanten Dienste anzubieten versucht: Katalog, Suchmaschine, Nachrichten, Wetter, Börsenkurse usw. Häufig personalisierbar, also so einstellbar, dass nur die Interessengebiete des Nutzers angezeigt werden.

Provider: Ein Betrieb, der seinen Kunden gegen eine Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht und/oder Speicherplatz vermietet. Meistens wird die Zugangssoftware (z. B. Browser) vom Provider beigestellt.

Refresh: Befehl eines Browsers zum Neuaufbau einer dargestellten Seite.

Suchmaschine: Automatisch zusammengestellte Datenbank mit Adressen (URL) und Textauszügen von Millionen von Websites. Wird von Maschinen ("Spider", "Crawler", "Robot"), nicht von Menschen gewartet und kann daher auch viele unsinnige Suchergebnisse produzieren. Die in Deutschland am meisten genutzte Suchmaschine ist Google mit 94,84 % (Stand: Februar 2015), es folgen Bing (2,59 %), Yahoo (1,66 %) und T-Online (0,75 %).

Suchmaschinenoptimierung Dient dazu, eine Webseite in der Suchergebnisliste einer Suchmaschine weiter oben zu platzieren. Da Nutzer von Suchmaschinen in der Regel nur die ersten Suchergebnisse betrachten, ist SEO (engl. Search Engine Optimization) vor allem für Unternehmen wichtig, die möglichst viele Kunden über das Internet gewinnen wollen. Einige Internet Marketing Agenturen haben sich auf Suchmaschinenoptimierung und besonders SEO für Onlineshops spezialisiert. Gerade, wenn es sich um reine Onlineshops handelt, ist ein optimierter Internetauftritt zur stetigen Neukundengewinnung wichtig. Bei der Suchmaschinenoptimierung gilt es vieles zu beachten. Deshalb ist eine Durchführung in Eigenregie im professionellen Bereich nur ratsam, wenn man sich gut auskennt.

SMS: Short Message Service übermittelt Kurznachrichten von Mobiltelefon zu Mobiltelefon.

Server: siehe Host

TCP/IP: Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Datenübertragungsprotokoll für das Internet und andere Netzwerke. Die Daten werden in handliche Pakete zerlegt und über das Netz geschickt. Den Weg findet man mit der individuellen IP-Adresse des Zielcomputers. Dort setzt TCP die Daten wieder automatisch zusammen.

URL: Uniform Resource Locator. Adresse eines Dokumentes im Internet, bestehend aus Typ (Dienst), Ort (Rechner, Verzeichnis) und Dateinamen.

World Wide Web: Anwendung im Internet. Um das Web zu nutzen, ist ein Browser notwendig. Mit diesem lassen sich HTML-Dokumente (Texte, Bilder etc.) darstellen, die auf irgend einem (ans Internet angeschlossenen) Rechner der Welt liegen können. Entwickelt wurde das World Wide Web im Jahr 1990 am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf, um den Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern zu vereinfachen.

Website: Die Gesamtheit aller Seiten eines Online-Angebots im Web (Site = Stätte). Alternativbegriffe: Online-Angebot, Internet-Angebot, Online-Präsenz.

Webseite: im Gegensatz zur Website eine einzelne Seite.

WAP: Wireless Application Protocol, das Übertragungsprotokoll für die Internetnutzung per Mobiltelefon.

WML: Wireless Markup Language, die Seitenbeschreibungssprache für mobile Internet-Angebote nach dem WAP-Standard.



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