Karl der Große wird zum Kaiser gekrönt

am 25. Dezember 800


Karl der Große (748 - 814) war seit 768 König des Fränkischen Reiches - bis 771 gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann I. (751 - 771).
Am 25. Dezember 800 wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt.
Leo III. (750 - 816) wurde 795 zum Papst gewählt. 1673 wurde er heiliggesprochen.
Die Eider ist mit 188 km der längste Fluss in Schleswig-Holstein.

Sächsisches Realienbuch von 1920, Seite 20
aus: "Sächsisches Realienbuch", 1920, Seite 20 (Rechtschreibung aktualisiert)
Durch fortwährende Krieg vergrößerte Karl
sein Land nach Süden, Osten und Norden hin. Bei seinem Tode umfasste es das
heutige Frankreich, Spanien bis zum Ebro, den größten Teil Italiens sowie Deutsch-
land bis zur Elbe und Eider hin.

Kaiserkrönung. Der Papst Leo III. war bei einer feierlichen Prozession
vom Volk auf der Straße arg misshandelt und dann in einen Kerker geworfen
worden. Er entkam aber und ging nach Paderborn, um hier Karl persönlich um
Hilfe anzurufen. Karl zog mit seiner Macht nach Rom und hielt Gericht über die
Schuldigen. Am Weihnachtsfeste 800 erschien er in der Peterskirche, wohnte
hier dem Gottesdienst bei und kniete nach der Messe vor dem Altar. Da nahte
sich ihm der Papst mit der höchsten Geistlichkeit, setzte ihm die goldene Krone aufs
Haupt und salbte ihn zum Kaiser und weltlichen Oberherrn der gesamten katholischen
Christenheit. So ging das weströmische Kaisertum auf die Franken über. Karl
war oberster Schirmherr der Kirche, dem sich der Papst und die gesamte Geistlichkeit
völlig unterordneten.

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