Von der Freiheit eines Christenmenschen


Martin Luthers Schrift ´Von der Freiheit eines Christenmenschen´ erscheint.

1520 erscheint Martin Luthers Schrift ´Von der Freyheyt eynes Christenmenschen´. Die Bauern, die etwa 80 % der Bevölkerung ausmachen (17 % sind Städter, 3 % sind Adlige), fühlen sich verstanden, denn Martin Luther schreibt "Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan". Die Bauern tragen die Hauptlast des Staates, finanzieren die Adligen und die Geistlichkeit, leiden unter der Leibeigenschaft, dürfen nicht einmal ohne Erlaubnis ihres Herrn den Wohnsitz wechseln oder heiraten, wen sie wollen.
Doch Martin Luther meint mit seiner Aussage nicht das Diesseit, also nicht die Befreiung der Bauern von der Obrigkeit. Statt dessen meint Martin Luther die Freiheit des Menschen im Jenseits, wo er von seinen Sünden erlöst wird.







Quelle:
Fotothek der SLUB Dresden, Fotograf: Regine Richter,
Aufnahme-Nr.: df_hauptkatalog_0282108, Datensatz-Nr.: obj 80551701

zurück zur Startseite