Der Reichstag tritt vom 19. bis 24. April 1529 in Speyer zusammen.

Protest der Reformatoren auf dem Reichstag zu Speyer

Die protestantische Minderheit auf dem Reichstag zu Speyer fordert am 19. April 1529 die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens im Deutschen Reich.

Reichstag zu Speyer

vom 19. bis 24. April 1529


Nachdem auf dem Reichstag zu Worms 1521 das Lesen und Verbreiten der Schriften Martin Luthers verboten ("Wormser Edikt") und über Martin Luther und seine Anhänger die Reichsacht (= Bann, Ächtung) verhängt wurde, traten auf dem Reichstag zu Speyer sechs Fürsten und 14 Freie Reichsstädte für das Aufheben der Ächtung Martin Luthers, seiner Schriften und Lehre ein. Dieser Protest gilt als Geburtsstunde des Protestantismus. Die Anhänger des evangelischen Glaubens heißen seitdem Protestanten.

Zu den sechs protestierenden Fürsten gehörte Kurfürst Johann der Beständige von Sachsen (1468 - 1532), der u. a. von Philipp Melanchthon (1497 - 1560) begleitet wurde.





Quelle:
Fotothek der SLUB Dresden,
Aufnahme-Nr.: d_cs_0000150_038,
Datensatz-Nr.: obj 71479188

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