Artikel in der ´Sächsischen Zeitung´ vom 9. Juli 2016
aus: "Sächsische Zeitung" vom 9. Juli 2016

In der Kesselschlacht von Bialystok und Minsk
verliert die Rote Armee über 320.000 Soldaten

vom 22. Juni bis 9. Juli 1941





Dem verdienstvollen Kommandeur des Westlichen Militärbezirks Armeegeneral Dmitri Grigorjewitsch Pawlow (1897 - 1941) wurde die Schuld an der vernichtenden Niederlage der ihm unterstellten Armee angelastet. Er wurde von Stalin (1879 - 1953) nach Moskau abberufen und dort am 22. Juli zusammen mit mehreren seiner Generale und Regimentskommissare wegen Verrats zum Tode verurteilt und erschossen.
Erst 1965 wurden ihm seine Titel und Auszeichnungen, u. a. war er "Held der Sowjetunion", zurückgegeben. Später wurde festgestellt, dass er nicht die Hauptschuld an der verheerenden Niederlage trug und die ihm gegebenen Durchhaltebefehle völlig unrealistisch waren.

zurück zur Startseite