Lernbereich 4:

Unternehmen und Wirtschaftsordnung


1 Die Unternehmensformen
1.1 Die Unternehmensformen im Überblick 1.1
1.2 Die Personengesellschaften
1.2.1 Die Einzelunternehmung
1.2.2 Die Offene Handelsgesellschaft (OHG) 1.2.2
1.2.3 Die Kommanditgesellschaft (KG) 1.2.3
1.3 Die Kapitalgesellschaften
1.3.1 Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.3.1
1.3.2 Die Aktiengesellschaft (AG)
Die Börse hängt nur davon ab,
ob es mehr Aktien als Idioten
oder mehr Idioten als Aktien gibt.

André Kostolany (1906 - 1999),
ungarischer Finanzexperte

1.3.2
1.4 Die Genossenschaften (eG)
Arbeitsblatt "Unternehmensformen" -->
1.4
2 Die Verflechtung der Wirtschaft
2.1 Die Ursachen wirtschaftlicher Konzentration 2.1
2.2 Die Formen der Kooperation
2.3 Die Formen der Konzentration
2.4 Die Wettbewerbskontrolle
2.5 Die berufsständigen Organisationen
freiwillige Hausaufgabe -->
2.5
3 Der Markt und die Preisbildung
3.1 Die Marktarten 3.1
3.2 Die Marktformen 3.2
3.3 Die Preisbildung 3.3
3.3.1 Der Begriff "Preis"
3.3.2 Die Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz
4 Die Wirtschaftsordnungen 4
4.1 Die Grundprobleme jeder Wirtschaftsordnung
4.2 Die freie Marktwirtschaft

Zwei Bankdirektoren plaudern miteinander.
Meint der eine: "Wir haben so viel Geld, wir könnten die ganze Welt kaufen." - Erwidert der andere: "Wir verkaufen sie aber nicht ..."

4.3 Die Zentralverwaltungswirtschaft
freiwillige Hausaufgabe -->
4.4 Die soziale Marktwirtschaft

Wissen über verschiedene Unternehmensformen sowie die Art und Weise, wie die Wirtschaft eines Landes aufgebaut ist, sind grundlegend für wirtschaftliches Verständnis. Märkte lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterteilen. So können sie nach Raum, Zeit, Organisation oder Funktion gegliedert werden. Am häufigsten werden Märkte jedoch nach der Sache beziehungsweise nach dem Gegenstand eingeteilt. Demnach gibt es den Konsumgütermarkt, wo Endkunden Güter beziehen können; den Investitionsgütermarkt, an dem Güter erstanden werden können, die zur Herstellung von anderen Gütern benötigt werden; den Geld- und den Kapitalmarkt, der Kredite bereitstellt und so weiter. Auch die Börse ist heutzutage ein Markt, an dem verschiedene Güter gehandelt werden. Ursprünglich fand der Handel an der Börse ausschließlich zwischen natürlichen Personen und in der Börse statt. Mittlerweile findet der Großteil des Handels jedoch vollelektronisch statt und jeder der mag, kann ein Teil davon werden. Heute, wo festverzinstes Kapital so gut wie keine Erträge bringt, gibt der Handel mit Wertpapiern und Optionsscheinen die Möglichkeit, selbst seinen Finanzerfolg zu verwalten. Dazu trägt die Entwicklung des mobilen Business entscheidend bei. Man benötigt nur Internetzugang und ein Depot bei einer Bank oder einem Broker. Bevor man sich aber bei einem Online Broker anmeldet, sollte man sich gründlich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Plattformen informieren. Ausgesprochen hilfreich dabei sind Broker Bewertungen im Internet. Zum Beispiel das Internet Portal broker-bewertungen.de bietet eine gute Übersicht über mehrere Online Broker mit ausführlichen Beschreibungen der wichtigsten Konditionen. Außerdem können Bewertungen eingesehen werden, die vom Portal selbst und von Kunden verfasst wurden. Das Fazit aus Trader Bewertungen ist besonders geeignet, um auf den ersten Blick zu erkennen, ob der Broker den eigenen Vorstellungen entspricht. Beispielsweise lässt sich aus den unterschiedlichen IG Erfahrungen schließen, dass der weltweit führende Anbieter für den Handel von Forex und CFDs, Order schnell ausführt, auf über 10.000 Märkten handeln kann, ein Einführungsprogramm anbietet und über einen qualifizierten Kundenservice verfügt. An der Börse werden die Preise für Wertpapiere und Weiteres genauso wie an anderen Märkten über Angebot und Nachfrage bestimmt.
Der vermutlich bekannteste Begriff für die deutsche Wirtschaftsordnung ist „soziale Marktwirtschaft“. Ein Kennzeichen der Markwirtschaft ist, dass man Güter tauscht. Wer nichts anzubieten hat, geht leer aus. Außerdem befinden sich alle, die etwas tauschen, im Wettbewerb miteinander. Die Konditionen für den Tausch beziehungsweise die Preise stehen nicht fest, sondern ergeben sich erst im Wettbewerb. Das Ziel der sozialen Marktwirtschaft ist größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung. Der Staat greift zu diesem Zweck aktiv in das Wirtschaftsgeschehen ein und verhindert unter anderem die Ballung wirtschaftlicher Macht und zerstörerischen Wettbewerb. Bei der freien Marktwirtschaft ist das anders. Hier verhält sich der Staat passiv. Er hat lediglich die Aufgabe für Schutz, Sicherheit und Eigentum der Bürger zu sorgen. Des Weiteren stellt er ein Zahlungsmittel bereit und erhält das Rechtssystem. In der freien Marktwirtschaft bestimmt allein der Markt, in welcher Menge und zu welchem Preis produziert und konsumiert wird.


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