Geschichte Dresdens, Sachsens, Deutschlands

11. - 14. Jahrhundert
13.9.1015
Die Elbe führt Hochwasser und überflutet Altendresden komplett.
15.9.1015
Ein polnisches Heer unter der Führung des Herzogs Boleslaw I. der Tapfere (965 - 1025) plündert die Stadt Meißen und setzt sie in Brand. Nur mit Mühe können die belagerte Oberstadt und die Burg gehalten werden. Der tapfere Widerstand der Meißener - auch der Frauen - unter Markgraf Hermann sowie das Ansteigen des Elbe-Pegels veranlassen die polnischen Angreifer zum Rückzug.
28.1.1077
Der römisch-deutsche König Heinrich IV. begibt sich auf seinen Gang nach Canossa
1.2.1089
Kaiser Heinrich IV. (1050 - 1106) verleiht dem Wettiner Grafen Heinrich I. von Eilenburg (1070 - 1103, seit 1081 Markgraf der Ostmark - der späteren Niederlausitz) die Meißener Markgrafenwürde. Damit beginnt die über 800-jährige Herrschaft der Wettiner über das sächsische Gebiet.
26.11.1095
Papst Urban II. (1035 - 1099) ruft auf der Synode von Clermont (Frankreich, vom 18. bis 28.11.1095) zum ersten christlichen Kreuzzug (1096 - 1099) zur Eroberung Palästinas auf. Seinem Aufruf folgen mehrere Ritterheere aus Frankreich, Deutschland und Sizilien. 1099 erobern diese Kreuzritter Jerusalem.
1165
Leipzig erhält das Stadtrecht und das Messeprivileg.
1168
In Christiansdorf (in der Umgebung des heutigen Freiberg) werden erstmals reiche Silbererzfunde bekannt. Dies löst das "erste Berggeschrey" aus.
Der Grundbesitz des Klosters Altzella wird durch Markgraf Otto gegen Gebietsausgleich übernommen.
31.3.1206
Dresden wird erstmals urkundlich erwähnt, als der Markgraf von Meißen Dietrich der Bedrängte (1162 - 1221) in einem Rechtsstreit zwischen dem Burggrafen von Dohna Heinrich II. (1180 - 1225) und dem Bischof von Meißen entscheidet. Der Burggraf muss die von ihm gebaute Burg Thorun auf dem vom Bischof beanspruchten Gebiet schleifen.
1216
Dresden wird erstmals in einer Urkunde als Ort mit Stadtrecht erwähnt.


31.5.1307


In der Schlacht bei Lucka nehmen die Wettiner Brüder Friedrich der Freidige (1257 - 1323) und Diezmann (1260 - 1307), beides Söhne von Albrecht II. dem Entarteten (1240 - 1314), den königlichen Vertrauten Heinrich Küchenmeister von Nortenberg gefangen.
24.12.1307
Während der Christmette (heute: "Heilige Messe") in der Leipziger Thomaskirche wird der Markgraf im Osterland (Landschaft im heutigen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt) Diezmann (1260 - 1307) von Phlipp von Nassau erstochen. Der Attentäter handelt im Auftrag des Abtes von Pegau, weil Diezmann nach der Schlacht bei Luckau die Stadt Pegau und das Kloster Sankt Jakob in Pegau abbrennen ließ.
Da Diezmann (1260 - 1307) keine erbberechtigten Kinder hat, fällt sein Besitz an seinen Bruder Friedrich der Freidige (1257 - 1323).
1311
In Dresden wütet die Pest. Die Sterblichkeit besonders unter den Kindern ist sehr groß.


22.7.1342


Ein schneereicher Winter, ein feucht-kalter Frühling und vom 19. bis 22. Juli riesige Regengüsse lassen in Mitteleuropa alle Flüsse über ihre Ufer treten. Das Magdalenen-Hochwasser (benannt nach dem Tag der Heiligen Maria Magdalena am 22. Juli) überschwemmt auch Dresden.


1349


In Dresden wütet die Pest. Die ängstlichen Einwohner sehen die Juden als Schuldige, die die Brunnen vergiftet haben sollen.
1354 - 1359
Vogtländischer Krieg
10.1.1356
In Nürnberg erlässt der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. (1316 - 1378) im Beisein der geistlichen und weltlichen Reichsfürsten ein Gesetz, das die Königswahl und die Rechte der deutschen Fürsten einheitlich regelt: die Goldene Bulle. Dies ist die erste Verfassungsurkunde und eines der wichtigsten Gesetze des Heiligen Römischen Reiches.
1357
Die Pest herrscht im ganzen Meißner Land wie auch in Dresden.
1363
Im Meißner Land als auch in Dresden grassiert die Pest.
1373
Im Meißner Land wie in Dresden wütet die Pest sehr heftig.
1383
Die Pest wütet in ganz Europa. Auch Dresden wird heimgesucht.

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