Die Leipziger Teilung

Leipzig, 26. August 1485


Fürstenzug: Kurfürst Ernst von Sachsen (groß)

Nach dem Tode des Landgrafen von Thüringen Wilhelm III. der Tapfere 1425 – 1482) im Jahr 1482 und dem dadurch bedingten Heimfall Thüringens an die seit dem Tod Kurfürst Friedrich II. (1412 – 1464) im Jahr 1464 den wettinischen Besitz gemeinsam regierenden Brüder Ernst (1441 – 1486) und Albrecht (1443 – 1500) waren die wettinischen Besitzungen wieder vereinigt. Es kam jedoch zu Reibereien zwischen den Brüdern, in deren Verlauf wohl bald über eine Aufteilung der Zuständigkeiten nachgedacht wurde. Offensichtlich wurde schon 1483 und 1484 an entsprechenden Vergleichen gearbeitet. Am 17. Juni 1485 wurde in Leipzig ein erster Teilungsvertrag zwischen den beiden Brüdern ausgehandelt. Albrecht sollte die Wahl der Landesteile und entweder Meißen oder Weimar überlassen werden. Dafür sollte er, unabhängig von seiner Wahl, seinem Bruder Ernst nach erfolgter Teilung 25.000 Gulden in zwei Jahresraten von je 12.500 Gulden zahlen. Angestrebt wurde ein Teilungstermin vor dem 29. September 1485.

Quelle: Wikipedia am 13. April 2020 (gekürzt)


Auszug aus dem Fürstenzug in Dresden im April 2020

aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seite 82
aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seite 82
aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seite 83
aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seiten 82 und 43