Geschichte Dresdens 1939

30.1.1939
Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler (1889 – 1945) droht in einer Rede vor dem Großdeutschen Reichstag mit der "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa".


18.7.1939

Im KZ Buchenwald wird der Pfarrer Paul Schneider (1897 – 1939) ermordet.


30.8.1939

Mit täglichen Greuelmeldungen über polnische Ausschreitungen gegen die in Polen lebenden Deutschen wird die deutsche Bevölkerung auf einen Krieg gegen Polen "vorbereitet". Der Höhepunkt ist der angebliche Überfall auf den Sender Gleiwitz, der als Kriegsvorwand dienen soll.
Der angebliche Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz

1.9.1939
Mit dem Überfall der deutschen Truppen auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. In Dresden werden alle Kunstsammlungen geschlossen.

4.9.1939
Die Kriegswirtschaftsverordnung bringt für die Bevölkerung empfindliche Einschnitte.

10.9.1939
In Dresdener Zeitungen erscheinen die ersten Anzeigen für im Krieg gefallene Soldaten.

8.11.1939
Während der Gedenkfeier an den 9. November 1923 im Münchner Bürgerbräukeller führt der deutsche Kunstschreiner Georg Elser (1903 – 1945) ein Bombenattentat auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler (1889 – 1945) und die gesamte Nazi-Führungsspitze aus. Dabei sterben acht Anwesende. Da Hitler wegen des schlechten Wetters seine Rede kürzer hielt und sich eher verabschiedete, entging er dem Attentat schadlos.
Georg Elser verübt in München ein Attentat auf Adolf Hitler



1. Jahrtausend
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21. Jahrhundert