Die Schlacht bei Mühlberg

Mühlberg, am 24. April 1547






aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seite 102
aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seiten 102 und 103
aus: Günter Naumann: Geschichte in Daten - Sachsen, 2003, Seite 103

aus: ´Das goldne Buch vom Vaterlande´, Löbau: Walde, 1859, Seite 167
Kurfürst
Johann Friedrich, durch seines jungen Vetters Moritz Festhalten am Kaiser und den
Auftrag desselben, die Aechtung an ihm, dem genannten Kurfürsten, zu vollziehen,
in seine Lande einzubrechen, empört, überzog wie im Fluge, Moritzens Truppen aus
dem Kurfürstenthume verjagend, nun Moritzens Eigenthum, das herzogliche Sachsen.
Auch Chemnitz fiel in seine Hand, er nahm es ein, es mußte ihm huldigen und
20.000 Gulden zahlen. Seine Truppen vernichteten, wie schon erwähnt, die Kirchen.
Indeß das Siegesglück des guten Herrn dauerte nicht lange, der Kaiser mit seinem
Heere, begleitet von Moritz, brach in Sachsen ein, die Schlacht bei Mühlberg 1547
raubte dem Kurfürsten nicht nur den größten Theil seines Landes, sondern nahm ihm
auch die Kurfürstenwürde. Moritz empfing diese und die dem Besiegten abgenommenen
Lande und Städte.

aus: "Das goldne Buch vom Vaterlande", Löbau: Walde, 1859, Seite 167