Rudolf Renner stirbt im Konzentrationslager

Buchenwald, am 30. Juli 1940


Gedenkstein für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz
Gedenkstein für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz

Der gelernte Steindrucker Rudolf Renner (1894 – 1940) wurde während des Ersten Weltkriegs Mitglied im Spartakusbund. Wegen antimilitaristischer Propaganda saß er bis 1918 im Gefängnis. Später arbeitete er als Reporter für das "Volksblatt" und als Herausgeber für "Die Arbeiterstimme", seit 1920 als Abgeordneter im Sächsischen Landtag. Im April 1933 wurde er verhaftet und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Gleich im Anschluss daran wurde er ins Konzentrationslager Buchenwald verschleppt, wo er am 30. Juli 1940 starb.


Gedenkstein und Büste für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz
Büste für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz
Inschrift 1 für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz
Inschrift 2 für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz
Inschrift 3 für Rudolf Renner in Dresden-Cotta, Conertplatz