Überschrift zum Artikel in der ´Sächsischen Zeitung´ vom 5. März 2016

Berlin, am 4. März 1956

Der Parteitag über Stalins Verbrechen


Drei Jahre nach dem Tod des "geliebten Führers", des "bedeutendsten Menschen der Welt" Josef Wissarionowitsch Stalin (1878 - 1953) rechnete Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894 - 1971) in einer Geheimrede am 25. Februar 1956 im Rahmen des XX. Parteitages der KPdSU in Moskau mit seinem Vorgänger ab. Chruschtschow warf ihm u. a. Machtmissbrauch, Massenterror und Größenwahn vor.
Nachdem Walter Ulbricht (1893 - 1973) nach dem KPdSU-Parteitag aus Moskau zurück nach Berlin kehrte, hielt er im engen Parteikreis eine sehr kritische Rede gegen Stalin, wollte aber keine öffentliche Diskussion über den Stalinismus ("Keine Fehlerdiskussion, Genossen!").

Artikel in der ´Sächsischen Zeitung´ vom 5. März 2016 - Teil 1
Artikel in der ´Sächsischen Zeitung´ vom 5. März 2016 - Teil 2



aus: "Sächsische Zeitung" vom 5. März 1956